Refreshing Leinenhosen – aus alt mach neu-

Drei feine und heile  Leinenhosen musste ich diesen Sommer aussortieren. Ich bin schlichtweg rausgewachsen – sozusagen.

Zum Wegschmeißen waren sie zu schade und außerdem bin ich ich auch ein großer Freund vom recyceln oder upcycling.

Also, was lag da näher, als sie zu refreshen ?!?

Tadaa: herausgekommen sind neue Sommerhosen fürs Kind.

Weil ich so richtig pumpige, luftige und legere Hosen haben wollte, hab ich als Schnittvorlage die Play Safe Matschhose aus der Ottobre Kids 04/2014 genommen, die ich HIER  schon mal als Regenhose vernäht hab. Den Schnitt fand ich optimal für so richtige Pumphosen.

Gleichzeitig hab ich versucht, möglichst viel Originalhose zu verarbeiten. Also insbesondere die bereits vorhandenen Taschen. Und von einer Hose konnte ich auch den Bund und das Bindeband  wiederverwerten.

Bei den zwei anderen Hosen ging das nicht, da hab ich einfach ein Bündchen angesetzt.

In den Saum habe ich breite Gummibänder eingezogen. Zum einen finde ich das bei solchen Hosen sehr hübsch und zum anderen habe ich wieder mit ordentlich Wachstumszugabe genäht, die durch das Gummi eingefangen wird ( wenn die Hosen denn länger als einen Sommer halten).

Eine Hose hab ich als 3/4 Hose genäht…. schade eigentlich, hätte ich nicht machen sollen. Die gefällt mir nicht gut so……Eventuell kann ich da auch noch mit einem Gummi in den Beinsäumen was retten.

Das Zerschnippeln der Hosen und verkleinerte wieder Zusammennähen (ruckzuck mit der Ovi) hat lediglich einen Nachmittag gedauert. Ein schnelles und praktisches Upcyclingprojekt. 

Ergebnis : drei wunderbare Sommerhosen. Aus dem Kleiderschrank in den Kleiderschrank.

Große Preisfrage, welche wohl meine Lieblingshose geworden ist…………..

Zusammen mit dem ultimativen SOMMERSHIRT  aus dem letzten Jahr meine bisherige Lieblingssommerkombi.

Meine/ seine refeshten Hosen zeige ich beim creadienstagmade4boysGustas upcycling Party und kiddikram

Der goldene Topf

Manchmal erkennt man wahre Schönheit nicht sofort. Oder nimmt sie nicht wahr…evtl nur so Schwingungen…..

Schwingungen hatte ich, als ich bei meinen Eltern diesen Übertopf entdeckt hatte. Ganz versteckt stand er da auf dem Fensterbrett in der Küche, weit in die Ecke geschoben. In diese „bald-bist-du-weg-Ecke“.

Hui, war mein erster Gedanke. Wo haben die den den ausgegraben. Und der zweite Gedanke: wann haben sie den denn mal benutzt?!?

Und der 3. war: eigentlich gar nicht mal soooo schlecht – in irgendwie anders jedenfalls!

So denn, schnell war abgemacht dass das meiner wird. Denn mit der oben genannten Ecke hatte ich mich nicht getäuscht.

Musste nur noch die richtige Farbe her. Und der folgende Bummel in den hiesigen Bastelladen brachte auch gleich das passende Equipment: kleine Tuben Allesfarben von Rayher in allen erdenklichen Farben (u.a. auch Tafelfarbe oder magnetische Lasur) für kleine oder nicht besonders große DIY Projekte zu einem kleinen Preis. 

Das ist toll, wenn man nicht für jede kleine Idee,die man hat, gleich mit riesigen Farbtöpfen wieder nach Hause eiern will in dem Wissen, dass 4/5 der Farbe zum Eintrocknen verdammt sein wird. Bekannt, oder?

Ganz verrückt und überwältigt von der im Bastelladen vorgehaltenen Farbauswahl hab ich mich für Gold entschieden.

Flugs gepinselt, denn die Farbe trocknet wesentlich schneller als angegeben (und riecht nicht) und der Keramiktopf war ein dankbar farbannehmendes Material. 

Zwei Anstriche………neues Kleid

Und weil ich gerad soviel Spaß an meinem schnellen Upcycling hatte, gabs für eine alte Keramikbonbondose auch noch einen neuen Anstrich.

Und ab damit zum creadienstagHoT DienstagsDingeUpcycling Linkparty bei Gusta und zum rums

Pepsi

Pepsi – so heißt meine an einem Abend zusammengenähte Allrounder-Tasche.

Der Name hat einen für mich  ganz persönlichen Grund.

Auf den Fotos sieht man es der Tasche nicht so an, aber sie ist mir recht groß geraten. Breite x Länge sind 43 x 52 cm!

Ich hab mich den Abend einfach hingesetzt und die Tasche stumpf ( wie wir hier zu sagen pflegen) einfach so zugeschnitten und zusammengenäht, wie es mir gerade in den Kopf gekommen ist.

Die Größe ist allerdings momentan perfekt für mich. Kann doch allerlei reinpassen – so ich das denn will.

Sogar ein schneller Einkauf ist damit noch möglich.

Die Außentasche hab ich aus verschiedenen Bundeswehrwäschesäcken genäht, so dass die einzelnen Außenteile farblich etwas unterschiedlich sind. Die Innentasche ist aus einem festeren Baumwollstoff von Stoff und Stil. Den Reißverschluss für die Außentasche hab ich von Außen auf den Stoff gesetzt.

Die Ledertrageriemen sind 1,5 cm breit und 40 cm lang und die Nieten hab ich von Innen mit SnapPap verstärkt. Seitlich hab ich 3cm lange Lederstücke verwendet, um die Karabiner für den Schultergurt ( gehört zu einer gekauften Tasche) zu befestigen.

Die Innentasche hat natürlich wieder eine Schlüsselschlange. Dafür hab ich den Tunnelzug eines Wäschesacks verwertet und einfach an den Seiten mit ZickZack-Stich versäubert.

Auf die eine Seite hab ich Einschubfächer eingenäht, die kleine Innentasche fürs Portemonnaie ist von einer alten kaputten Canvastasche recycelt.

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Quick and Dirty zusammengenäht derzeit meine absolute Lieblingstasche.

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Und die zeig ich beim creadienstagHoTTT-Taschen und Täschchenrums