Pepsi

Pepsi – so heißt meine an einem Abend zusammengenähte Allrounder-Tasche.

Der Name hat einen für mich  ganz persönlichen Grund.

Auf den Fotos sieht man es der Tasche nicht so an, aber sie ist mir recht groß geraten. Breite x Länge sind 43 x 52 cm!

Ich hab mich den Abend einfach hingesetzt und die Tasche stumpf ( wie wir hier zu sagen pflegen) einfach so zugeschnitten und zusammengenäht, wie es mir gerade in den Kopf gekommen ist.

Die Größe ist allerdings momentan perfekt für mich. Kann doch allerlei reinpassen – so ich das denn will.

Sogar ein schneller Einkauf ist damit noch möglich.

Die Außentasche hab ich aus verschiedenen Bundeswehrwäschesäcken genäht, so dass die einzelnen Außenteile farblich etwas unterschiedlich sind. Die Innentasche ist aus einem festeren Baumwollstoff von Stoff und Stil. Den Reißverschluss für die Außentasche hab ich von Außen auf den Stoff gesetzt.

Die Ledertrageriemen sind 1,5 cm breit und 40 cm lang und die Nieten hab ich von Innen mit SnapPap verstärkt. Seitlich hab ich 3cm lange Lederstücke verwendet, um die Karabiner für den Schultergurt ( gehört zu einer gekauften Tasche) zu befestigen.

Die Innentasche hat natürlich wieder eine Schlüsselschlange. Dafür hab ich den Tunnelzug eines Wäschesacks verwertet und einfach an den Seiten mit ZickZack-Stich versäubert.

Auf die eine Seite hab ich Einschubfächer eingenäht, die kleine Innentasche fürs Portemonnaie ist von einer alten kaputten Canvastasche recycelt.

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Quick and Dirty zusammengenäht derzeit meine absolute Lieblingstasche.

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Und die zeig ich beim creadienstagHoTTT-Taschen und Täschchenrums

 

 


bodenlose Chobebag

Gefangen im Chobe-Fieber konnte ichs nicht lassen und hab mir doch noch  fix eine Jeansrecycling-Tasche genäht…..  

Letztens habe ich einen ganzen Stapel alter Jeans geschenkt bekommen. Der Weg war also nicht besonders weit für mich.

Diese Chobe Bag von ellepuls ist allerdings nicht originär als Handtasche gedacht, sondern vor allem als Zusatztasche für die Arbeit, um darin Thermoskanne, Wasserflasche , Essen ,Zeitung ect… zu verstauen. 

Deshalb hab ich noch zwei weitere Tragehenkel angenietet.

  
Vor längerer Zeit hab ich mir Lederstreifen für Taschen besorgt, daher schon wieder eine andere Henkellösung, als im e-Book vorgesehen…..Mist! Halber Mist! Mit dem ganzen Taschenzubehörkrams, den ich zuhause habe, könnte ich nen Laden aufmachen…..dabei hab ich bisher so gut wie gar keine Taschen genäht ; außer Kosmetiktäschchen.

Das ganze Zeugs muss mal verbraucht werden, also eigentlich gut so – die Sache mit dem Henkel.  

Für die Innentasche hab ich den kompletten Rest meines Buttermilchrocks Cordula aufgebraucht. Für die Schlüsselschlange eine Vintagewebborte genommen und auch der Reißverschluss für die Innentasche ist ein recyceltes Stück ( auch mit Reißverschlüssen könnte ich Geschäfte machen…!!!).

Und den im e-Book vorgesehenen Taschenboden hab ich einfach mal weggelassen und stattdessen Taschenecken genäht.

Warum weiß ich nicht.Hätt ich auch anders machen können, wollt ich aber nicht.

  
Die Henkel und den Taschengurt hab ich lediglich mit je einer Holniete befestigt. Innenliegend hab ich die Stellen mit SnapPap verstärkt.

Beide Außentaschen sind übrigens komplett baugleich aus den verschiedenen Jeansstreifen genäht. Das war eine äußerst langweilige Fleißarbeit.

  

 Die Ösen für die Karabiner hätten gern etwas größer sein können, ich hab 8mm Ösen genommen. 11 wären besser gewesen. Aber die hätte ich mit dem Hammer einschlagen müssen – und dazu hatte ich keine Lust.

  
Und hier sieht man nochmal beide Chobebags im Vergleich. Einmal Lederupcycling und einmal Jeansupcycling. 

Gleich und doch irgendwie anders.

  

Mein Jeansupcycling zeige ich gerne bei Greenfietsens Taschen-sew-along Jeansupcycling, bei der Upcycling Party bei facileetbeaugusta , beim Creadienstag, bei HoTTT-Taschen und Täschchen und beim rums

und freu mich sehr darauf zu sehen, was andere Nähbegeisterte wieder Tolles gemacht haben

Chobe……Lederrock upcycling

Chobe….der neue Lemming-Taschenschnitt von ellepuls

Auch ich bin infiziert worden, obwohl ich mit selbstgenähten Handtaschen bisher nix am Hut hatte.

Auch ich trage, genau wie  Doro von Prinzenreich  lieber bzw. ausschließlich Lederhandtaschen. Für Stoffhandtaschen bin ich nicht so zu haben, obwohl ich regelmäßig so schön genähte sehe.


Da kam mir letztes Wochenende beim Kleiderschrankausmisten mein alter, abgetragener Lederrock gerade recht. Das Schnittmuster hatte ich schon vor ein paar Wochen gekauft und tatsächlich auch schon vorbereitet.

Musste nur noch der alte Rock in seine Einzelteile zerlegt werden.

Das tat nicht besonders weh, denn nach meiner Schwangerschaft hab ich sowieso nicht mehr reingepasst- zumindest nicht mehr bequem….

Die Schnittteile des Rocks habe ich für Vorder- und Rückseite der Tasche genau gleich übernommen, so dass die bereits vorhandenen Nähte wieder aufeinander passen.

Damit hatte ich dann die besten Stücke des Rocks verbraucht und musste für die restlichen Schnittteile stückeln. Für den Taschenboden zum Beispiel blieb nur ein Rest mit einem Bundabnäher.

In die Außenseite habe ich keine Reißverschlußtasche gesetzt. Dafür ist eine in der Tasche. Auf die andere Innenseite habe ich 3 Stecktaschen für Handy, Sonnenbrille usw. ….. aufgesetzt. Und eine Schlüsselschlange hab ich noch mit eingenäht. Die ist praktisch und darf nicht fehlen.

Der Clou des e-Books ist ja eindeutig der Taschenhenkel.

Den hab ich gleich nach dem ich mir das e-Book gekauft habe ausprobiert.

Absolut genial. Dafür habe ich ein Stück meiner alten,  -vor 22 Jahren!!!  – im Nähkurs mit Futter selbstgenähten Lederhose (Schnittvorlage war ne alte Levi’s 501 🙂 ) investiert. Die Hose passt natürlich auch schon lange nicht mehr.Aber das Leder ist wunderbar – und mal ehrlich – zum Rumliegen ist’s dann doch zu schade. Ich hab ja noch alte Fotos von der ganzen Hose.

Zur Tasche hat mein bereits fertiger Henkel dann leider nicht so wirklich gepasst.

Deshalb musste ich aus den letzten Resten noch einen Gurt improvisieren, der leider nicht ganz so cool ist, aber trotzdem prima zur Tasche passt.

Samstag und Sonntag habe ich die Tasche genäht und seit Montag führe ich sie stolz aus und bin begeistert. Sie ist wirklich fein.


Ich könnte mir sogar vorstellen, dass ich eine Chobe aus Jeans nähe. Ich denke schon intensiv darüber nach. Zumal ich gerade erst eine Riesentüte alter Jeans zum Upcyclen geschenkt bekommen hab.

Meine neue Lieblingstasche lässt es heute    rumsen

Und sie wandert zur Upcycling LinkpartyTT-Taschen und Täschchen sowie zu Greenfietsens Taschen-sew-along die perfekte Alltagstasche